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Es ist Sonntag, die Joggingrunde ist erledigt, es gibt Kuchen zur Belohnung und dann geht’s noch auf ein Weinfest. Ein Sonntag ganz nach meinem Geschmack. Und was gibt es zum Abendessen? Gestern im polnischen Laden noch einen Twaróg gekauft – den typischen polnischen Frischkäse. Kürbis ist noch von der letzten Woche übrig, sowie ein Ei vom Kuchenbacken. Zugegeben, ohne dass meine Sis erzählt hätte, dass sie heute groß für die Familie ihres Freundes Pierogi kocht, wäre ich nicht auf den Geschmack von Pierogi gekommen. Und aus dem Kühlschrank heraus, gibt es die nun mit Kürbis anstatt Kartoffeln. Perfekte Kombination, auch wenn die sonst obligatorische saure Sahne nicht serviert wurde – dafür aber einfach nur in Butter geschwenkt!

Rezept (für zwei Personen bzw. 32 Pierogi):

  • 1 kleiner Hokkaido
  • 150g Twaróg (ersatzweise Frischkäse oder Feta)
  • 2 Knoblauchzehe
  • 300g Mehl
  • 1 Ei (L)
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Hokkaido waschen, das Fruchtfleisch entfernen und den Kürbis in Spalten schneiden. Die Spalten auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und ca. 15min im Ofen backen.

Mehl, Ei, Salz und so viel Wasser zusammenkneten, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen bis zur weiteren Verarbeitung ruhen lassen.

Sobald der Kürbis weich ist, diesen in eine Schüssel geben und zerstampfen. Etwas auskühlen lassen. Anschließend Käse, Salz und Pfeffer hinzugeben und alles mit den Händen gut verkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 2-3mm). Mit einem Glas runde Kreise ausstechen (ca. 9-10cm Durchmesser). Jeweils in die Teigmitte eines Kreises einen TL von der Kürbisfüllung geben und zu einem Halbkreis verschließen.

In einem großen Topf Salzwasser aufkochen und die Pierogi hineingeben. Diese 5-7min kochen und abschöpfen. Pierogi auf den Teller geben und mit etwas Butter übergießen.

Kürbis-Pierogi

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