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Ob wir die 1000km Skating im Jahr 2016 noch schaffen, hängt weniger von unsere Fitness ab (diese ist top und ausreichend vorhanden), sondern viel mehr vom Wetter (das ist eher ein Flop und nur unzureichend vorhanden). Was wir aufjedenfall schaffen, ist die Skatestrecke entlang der Saar von Frankreich aus, über Saarbrücken, Saarschleife bis hin nach Konz wo die Saar dann in die Mosel mündet. Wir unterteilen uns diese immer in Abschnitte von 25 - 30km und fahren diese dann hin und zurück. Angefangen haben wir in Frankreich und sind nun schon kurz vor der Saarschleife angekommen. Zwei Abschnitte fehlen noch und dann sind wir den Saarradweg insgesamt einmal hoch und runter geskatet. Das müssten so um die 300km sein. Gut 300km haben wir auch schon auf dem Konto, als wir noch in Karlsruhe uns Umgebung zu Beginn des Jahres unterwegs waren. Wenn der Herbst nun noch schön wird, könnte wir die 100km noch knacken. Wir sind ja beide auch sehr ehrgeizig und pushen uns immer gegenseitig. Wenn einem der Schuh drückt, dann zieht der einen anderen die nächsten Kilometer noch weiter und andersrum. Am Ende haben wird uns dann beide eine leckere Pizza verdient.

Zutaten (für zwei Pizzen):

  • Pizzateig
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 125g Mozzarellakugeln
  • 1 kleine Aubergine
  • 50g Parmesan (gehobelt)
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Oregano)

Den Pizzateig nach meiner Anleitung zubereiten: Pizzateig

Backofen auf maximale Temperatur vorheizen. Idealerweise mit einem Pizzastein. Den Teig nun mit den Händen zu einer Pizzaform formen. Falls ihr hier über keine gute Technik verfügt, dann geht das auch mit dem Nudelholz. Wichtig ist, dass der Teig am Rand höher ist.

Tomaten pürieren und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Aubergine längs in dünne Scheiben schneiden.

Die Tomaten auf der Pizza verteilen. Anschließend die Mozzarellakugeln halbieren, mit einem Küchentuch etwas trocken tupfen und auf der Pizza verteilen. Mit Aubergine belegen. Die Pizza im Ofen fertig backen. Ebenso mit der zweiten verfahren. Anschließend mit Parmesanhobeln bestreuen.

Pizza melanzana mit Auberginen

Die Zeiten in denen ich zwei Mangos aufeinmal verspeist habe sind nun glücklicherweise vorbei. Mein Magen dankt es mir, dass ich den Obstkonsum reduziert habe und auch nur noch zwischendurch in kleinen Portionen meine Lust stille. Eigentlich war diese Mango für den Milchreis vorgesehen, doch Abend für Abend haben wir es vergessen diesen vorzukochen. Auch da sind wir uns wieder sofort einig, dass Milchreis, Pudding und Grießbrei warm nicht schmeckt, sondern mindesten über Nacht ausgekühlt und abgestanden sein muss. Dann kam das Wochenende und am Wochenende passt Milchreis nicht zum Frühstück, da Milchreis im Bett zu essen, nicht so spaßig ist, wie Brötchen oder Scones. Besonders weil Milchreis keine Krümmel hinterlässt. Also umgeplant und Mango-Scones gebacken. Wunderbar mit Marmelade oder Karamellcreme zu genießen :)

Zutaten (für 8 Scones):

  • 750g Dinkelmehl
  • 6 EL Honig
  • 100g Butter
  • 200ml Sahne
  • 2 Eier
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Mango
  • etwas Puderzucker
  • etwas gelbe Lebensmittelfarbe

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mango schälen, in Würfel schneiden und beiseite stellen. In eine Schüssel alle Zutaten (bis auf den Puderzucker und die Lebensmittelfarbe) hineingeben und gut durchkneten bis ein klebriger, aber glatter Teig entsteht. Die Mangostücke unterkneten. 1/8 des Teiges zu einem Scones formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Rost setzen. Die Scones gehen beim Backen noch auf, also Platz dazwischen lassen! Im Ofen ca. 18min fertig backen. Nach dem Auskühlen den Puderzucker mit etwas Wasser und gelber Lebensmittelfarbe zu einer Glasur rühren und diese über die Scones geben.

Mango-Scones

Das soll Sommer sein? Vielleicht in Norddeutschland, aber ich bin doch extra in den Süden gezogen. Also entweder das Wetter wird tatsächlich von Jahr zu Jahr schlechter, oder ich gewöhne mich einfach zu sehr dran und brauche noch besseres Wetter. Nachts soll es gerne abkühlen, denn bei Hitze können wir nicht gut schlafen. Aber tagsüber soll es doch bitte warm und sonnig sein. Wie soll sich der Rio denn ohne Sonne sonnen? Da bliebt ihm ja nichts anderes, als sich unter der Bettdecke zu verstecken und auf besseres Wetter warten. Schade, dass wir ihn nicht mit nach Ibiza nehmen können. Dort scheint die Sonne und die Differenz zu Rios Wohlfühltemperatur wäre deutlich kleiner als hier. Wir nehmen extra einen leeren Koffer mit, stellen ihn in dort in die Sonne, werfen noch ein wenig Sand vom Strand mit rein und bringen ihn dann Rio wieder mit. Dann kann er reinspringen und ein wenig Ibiza-Feeling genießen...

Zutaten (für zwei Personen):

  • 600g Kartoffeln
  • 250g Mehl
  • 50g Gries
  • 1/4 Zucchini
  • 100g Räucherlachs
  • 150g Ricotta
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Dill, Basilikum)

Kartoffeln schälen, kochen und zerstampfen. Die Masse etwas auskühlen lassen. Mehl, Gries und Salz zu den Kartoffeln geben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig kurz ruhen lassen.

In einem großen Topf ausreichend Salzwasser zum Kochen bringen. Aus dem Teig lange Rollen bilden, die etwa Daumen dick sind. Dann Daumenbreit in Stücke schneiden. Die Gnocchi in Mehl wälzen und mit einer Gabel etwas eindrücken, sodass das typische Muster entsteht. Anschließend ins siedende Wasser geben. Die Gnocchi sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen und ihr Volumen deutlich vergrößert haben.

Zucchini in Scheiben schneiden und vierteln. Lachs in dünne Streifen schneiden. Ricotta in eine Pfanne geben und mit Salz, Pfeffer und Dill würzen. Mit etwas Zitronensaft abschmecken. Die Zucchini unterrühren und erhitzen. Zuletzt den Lachs unterrühren.

Die Gnocchi abtropfen lassen und auf die Teller verteilen. Die Soße über die die Gnocchi geben und servieren.

Gnocchi mit Ricotta und Lachs

Zum Geburtstag habe ich die Pizzabibel bekommen, die wir nun angefangen haben zu studieren, um die Pizzakunst zur Perfektion zu bringen. Ziel ist es nach wie vor, die perfekte napoletanische Pizza auch daheim hinzubekommen. Wir nähern uns dabei Schritt für Schritt. Diesmal haben wir mit der Feuchtigkeit im Teig experimentiert. Umso mehr Wasser im Teig, umso knuspriger das Ergebnis. Also haben wir das Wasser reduziert (auf 60%) und wollten testen, ob der Teig somit weniger knusprig ist. Er war nicht so geschmeidig wie sonst beim Kneten, ist aber auch beim Backen nicht so schön aufgegangen wie sonst immer. Zusätzlich haben wir diesmal auch zwei Pizzasteine verwendet. Die Pizza wird die ersten Minuten auf dem einen Stein gebacken und die letzten auf den zweiten Stein (der ja noch total heiß ist). Das hat auch gut geklappt, allerding ist das Backofengummi in der neuen Küche bereits im Eimer, sodass hier wohl eine Menge an Hitze verloren ging. Zusammenfassend kann man sagen, dass die zwei Pizzasteine gut waren, aber wir definitiv wieder mit mehr Wasser arbeiten werden (ca. 65%-67%), da hier der Teig einfach besser aufgeht und auch mehr Elastizität hat. Endlich hat uns auch die Lieferung aus Italien mit dem Fior di Latte und den Tomaten aus San Marzano erreicht. Somit wird die nächste Pizza sicherlich nochmal etwas besser...

Zutaten (für zwei Pizzen):

  • Pizzateig
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 125g Mozzarellakugeln
  • 6 Scheiben Schinken
  • 1 Fenchelknolle
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Oregano)

Den Pizzateig nach meiner Anleitung zubereiten: Pizzateig

Backofen auf maximale Temperatur vorheizen. Idealerweise mit einem Pizzastein. Den Teig nun mit den Händen zu einer Pizzaform formen. Falls ihr hier über keine gute Technik verfügt, dann geht das auch mit dem Nudelholz. Wichtig ist, dass der Teig am Rand höher ist.

Die Tomaten auf der Pizza verteilen. Anschließend die Mozzarellakugeln halbieren, mit einem Küchentuch etwas trocken tupfen und auf der Pizza verteilen. Fenchel in dünne Streifen schneiden und auf der Pizza verteilen. Etwas Salz, Pfeffer und Oregano drüber streuen. Die Pizza im Ofen fertig backen. Ebenso mit der zweiten verfahren. Vor dem Servieren den Schinken auf die Pizza geben.

Pizza mit Fenchel und Schinken

Dinge, die nicht von mir sind als meine ausgeben? Niemals würde ich sowas tun! Ich hatte vielleicht bereits das eine oder andere Mal erwähnt, dass mein Mann seine Liebe unter anderem auch in der Küche zeigt. Da gibt es regelmäßig süße Kleinigkeiten zum Frühstück oder ganze Menüs an Abend. Aber eine Lasagne würde er sich nie zutrauen - schließlich bin ich doch bekannt dafür, dass ich Klassiker gut und gerne koche. Oftmals sind ja die unscheinbaren Dinge, die die wirklich kompliziert sind. Wir sind ja beide viel unterwegs und wenn mein Mann unterwegs ist, dann bekoche ich ihn abends, wenn er wieder heim kommt. Dann gibt es eine leckere Lasagne, ein Glas Rotwein und zum Dessert noch Schokosouffle. Zudem noch eine Massage - das versteht sich von selbst. Glücklicherweise fällt mir die Arbeit leicht, denn ich weiß ja, dass mein Mann sich darüber sehr freut und es genießt wieder nach Hause zu kommen. Außerdem ist ja Rio den ganzen Tag daheim und wacht schlafend über die Küche und den Rest seines Reiches. So wird er wohl leider auch bezeugen können, dass die Geschichte einen kleinen Fehler hat. Es war nämlich doch genau andersrum und ich rühme mich hier für ein Gericht, das ich nur serviert nicht aber gekocht habe. Aber zählt nicht schon allein der Wille? Ich würde gerne, so eine tolle Lasagne kochen können! Und beim nächsten Mal halte ich mich dann auch strikt an dieses erfolgreich erprobte Rezept.

Rezept (für zwei Personen): 

  • 400g Spinat
  • 300g Ricotta
  • 250 g Hackfleisch
  • 6 Lasagneplatten
  • 80g Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Sumach, Paprika, Italienische Kräuter) 

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Knoblauch und Schalotten hacken und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl und Hackfleisch anbraten. Tomatenmark und gehackte Tomaten hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken. 

Ricotta mit Spinat mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Ein Drittel der Hack-Tomaten-Mischung in eine Auflaufform geben. Darüber ein Drittel der Ricotta-Spinat Mischung geben und mit drei Lasagneplatten abdecken. Dann ein weiteres Dritte der Hack-Tomaten-Mischung auf die Lasagneplatten geben, ein Drittel der Ricotta-Spinat Mischung darüber und wieder mit drei Lasagneplatten abdecken. Nun die restliche Hack-Tomaten-Mischung und darauf die Ricotta-Spinat-Mischung geben.

Zum Abschluss Parmesan darüber verteilen und dann die Auflaufform für 40-50 Minuten in den Backofen stellen und fertig backen.

Spinat-Ricotta-Hack-Lasagne

Wenn zwei Haushalte zusammengeschmissen werden, dann kann es dazu kommen, dass gewisse Dinge sich wunderbar ergänzen und andere sich unnatürlich anhäufen. Von den Möbeln her, haben wir uns wunderbar ergänzt (dem lebenslangen Rückgaberecht bei IKEA sei Dank!). In der Küche bei den Vorräten kam es jedoch zu wundersamen Anhäufungen. So haben wir nun mehrere Tuben Tomatenmark, gut 2kg Puderzucker und eine Vielzahl an Tuben Lebensmittelfarbe. Da wir beide keine Hamster sind, freuen wir uns natürlich über jede Gelegenheit diese Besitztümer zu verbrauchen. Jeglichen Besitz empfinden wir als Belastung, für eine glückliche Beziehung brauchen wir nur uns, Sonne, Strand und Meer. Alles andere ist austauschbar. Ob wir nun Crumpets oder Scones frühstücken, ob die Scones nun mit Rhabarber Scones, Rosinen-Scones, Kirsch-Scones mit Karamell oder Himbeeren sind - das ist ziemlich egal. Hauptsache wir frühstücken zusammen. Und wenn die Sonne fehlt, dann muss eben die Lebensmittelfarbe herhalten.

Zutaten (für 8 Scones):

  • 750g Mehl
  • 6 EL brauner Zucker
  • 200ml Sahne
  • 100g Butter
  • 2 Eier
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 300g Himbeeren
  • etwas Puderzucker
  • etwas gelbe Lebensmittelfarbe

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

In eine Schüssel alle Zutaten (bis auf den Puderzucker und die Lebensmittelfarbe) hineingeben und gut durchkneten bis ein klebriger, aber glatter Teig entsteht. (Bei mir sind die Himbeeren komplett im Teig verschwunden und es gab einen rosa Teig). Den Teig kreisförmig ausrollen bis die gewünschte Dicke (=Höhe) der Scones erreicht ist. Nun den Teig wie einen Kuchen in acht Stücke teilen. Die Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Rost setzen. Die Scones gehen beim Backen noch auf, also Platz dazwischen lassen! Im Ofen ca. 18min fertig backen. Nach dem Auskühlen den Puderzucker mit etwas Wasser und gelber Lebensmittelfarbe zu einer Glasur rühren und diese über die Scones geben.

Himbeerscones

Saarbrücken hat also auch einen Undergroud! Dort gibt es, wie mein Mann mir gezeigt hat, einen der besten Metzger mit wirklich gutem Fleisch. Also nix wie hin und das Angebot prüfen. Da lachten uns sofort die Kalbskoteletts an, die sogar noch das Filetstück seitlich dran hatten. Besser geht es doch gar nicht. Was gibt es nun dazu? Wir hatten noch einige Kartoffeln übrig und Weißkohl, den wir für Cole Slaw gekauft hatten, aber nur zur Hälfte verbraucht hatten. Kohl ist nicht so einfach zu verkochen. Vorallem wenn man bereits den Kohl so zerschnitten hat, dass keine ganzen Blätter mehr vorhanden sind, die man für Kohlrouladen oder ähnliches nutzen könnte. Ich erinnerte mich an eine Kochsendung im Fernsehen, in dem es um alte Kochrezepte ging. Diese seien heute wieder ziemlich beliebt, da auch diverse Gemüsesorten verkocht wurden, die heute mehr und mehr an Popularität gewinnen, durch die vegetarische und vegane Ernährung. So z.B. das Wirsingkartoffelpüree. Das müsste doch auch mit Kohl klappen, dachte ich mir und schon fand das Gericht den Weg auf unseren Teller. Und es stellt sich heraus, dass dies eine super Beilage ist, die mit Sicherheit noch weitere Male bei uns serviert wird. Wenn auch nie in der reinen vegetarischen Variante ;)

Zutaten (für zwei Personen):

  • 2 Kalbskotelett
  • 1/4 Weißkohl
  • 500g Kartoffeln
  • etwas Senf
  • zwei Knoblauchzehen
  • 100ml Milch
  • etwas Thymian
  • etwas Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Kümmel, Sumach, Muskat)

Weißkohl in dünne Streifen schneiden und in einer Pfanne mit etwas Wasser gar dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Kartoffeln weich kochen, pellen und zerstampfen. Knoblauch fein würfeln und in einem kleinen Topf mit der Milch und Thymian zum Kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen. Anschließend zu den Kartoffeln gießen und verrühren. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend der Weißkohl unterrühren. 

Koteletts mit Senf einreiben und mit Sumach, Salz und Pfeffer würzen. Butterschmalz in einer Pfanne erwärmen und das Fleisch von beiden Seiten anbraten.

Koteletts mit dem Weißkohlkartoffelstampf servieren.

Kalbskotlett mit Wießkohlkartoffelstampf