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Es wird wieder heiß! Sehr schön - so soll es sein. Rio mag nämlich keine Kälte und hat schon Tage dieses Sommers gänzlich unter der Bettdecke verbracht, um seine Wohlfühltemperatur zu bekommen. Dabei klappt das mit dem Geschirr doch mittlerweile schon ziemlich gut, sodass er auch auf die Dachterrasse treten (bzw. rollen) kann. Dann kann er sich direkt auf die heißen Steine in die heiße Sonne legen. Wir haben den letzten kühlen Tag mit Wolken für eine Skatetour entlang der Saar genutzt. Letztes mal ging es runter bis nach Frankreich und dieses mal sind wir hoch Richtung Luxembourg. Eigentlich wollten wir nur bis Völklingen skaten, aber wie so oft pushten wir uns in den richtigen Momenten gegenseitig, sodass wir erst kurz vor Saarlouis umdrehten. In unter 4h haben wir so knapp 50km geschafft - das kann sich sehen lassen. Da kann man sich auch locker täglich ein Eis und abends dann solch leckere Gerichte wie Pulled Pork Pasta leisten. Der Rio hat es noch besser: er schwitzt alle Knuspertaschen einfach beim Schlafen unter der Decke aus.

Rezept (für zwei Personen):

  • 250g Spaghetti
  • 400g Pulled Pork
  • 12 Oliven
  • 1 Dose Tomaten
  • etwas Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Spaghetti in einem großen Topf mit Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Pulled Pork zusammen mit der Dose Tomaten in einem Topf erwärmen. Oliven in Scheiben schneiden und hinzugeben.

Spaghetti abgießen und auf die Teller geben. Pulled Pork drüber verteilen und mit Parmesan bestreuen.

Pulled Pork Pasta

Crumpets habe ich das erste mal in Australien gegessen und mich total gewundert, wie diese hergestellt werden, da sie so schön fluffig und leicht sind und trotzdem 100mal besser schmecken als Toastbrot. Und weil ich so davon geschwärmt habe, hat mein Mann sich natürlich sofort daran gemacht und mir die Crumpets nachgemacht. Klaro habe ich mich gefreut wie der kleine Rio, wenn er Knuspertaschen geworfen bekommt. Besser kann ein Tag doch gar nicht starten, wenn man warme Crumpets hat und diese mit diversen süßen Brotaufstrichen bestreichen kann. Naja, die Krönung wäre natürlich ein Frühstück im Bett, aber aus Zeitgründen ist dies leider nur am Wochenende möglich. Ach was würde ich dafür geben, wenn man die 4-Tage Woche einführen würde... Eigentlich sollte es doch genügend Menschen und somit Produktivität geben, dass das kein Problem sein sollte. Aber ich habe nicht die Hoffnung, dass das in diesem Leben noch eintritt. Eher geht der Rio dann mit seiner Knuspertasche ins Büro und bringt dann das Geld nach Hause.

Zutaten (für 16 Crumpets):

  • 350ml Milch
  • 200g Mehl (Type 550)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • etwas Salz
  • etwas Butter

Lauwarme Milch mit allen Zutaten außer der Butter vermischen und abgedeckt gute zwei Stunden gehen lassen.

Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und Dessertringe (o.ä.) hineinlegen. Den Teig nun ca. 1cm dick in die Form eingießen und bei mittlerer Hitze die Crumpets von einer Seite braten, sodass sich Blasen bilden. Die Crumpets nun aus dem Ring nehmen und auf der anderen Seite fertig braten. Den Vorgang wiederholen, bis alle Crumpets fertig sind.

Crumpets können direkt warm gegessen werden, oder aber auch erst später. Dann die Crumpets im Toaster erwärmen.

Crumpets

Meistens kommt der Stau unerwartet. Da freut man sich, dass der Kundentermin pünktlich ein Ende fand und dass man weit genug weg von Stuttgart und Karlsruhe ist, und trotzdem findet man sich mitten im Stau wieder, da es auch noch andere Nadelöhre gibt. Also habe ich für knapp 100km über 2 Stunden gebraucht. Nun ja, jeder Weg und jede Zeit lohnt sich, wenn man weiß, wer daheim auf einen wartet. Besonders wenn es heißt es gibt heute Kaiserschmarrn. Mein Mann mag zum Glück wie ich auch gerne süße Sachen - sogar Hauptspeisen. Die Zwetschgenknödel muss ich ihm noch zeigen, bald ist ja auch schon wieder Saison. Die wird er sicher beinahe so sehr lieben wie mich ;) Kaiserschmarrn ist bereits eine schöne Einstimmung. Hier muss man geduldig sein, was leider von keinem von uns eine Stärke ist, aber wie so oft, funktioniert das gemeinsam dann doch ganz gut. Wir ergänzen uns eben selbst bei gleichen Dingen.

Rezept (für zwei Personen):

  • 150g Mehl
  • 6 Eier
  • 250ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100g Quark
  • 200g Heidelbeeren
  • 50 Zucker
  • etwas Puderzucker
  • etwas Zimt
  • etwas Butter

Eier trennen. Eigelb mit Milch, Mehl, Vanillezucker verrühren. Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. Butter in zwei Pfannen erhitzen und jeweils die Hälfte der Masse hineingeben. Bei mittelschwacher Hitze zuerst von einer Seite 5-10min anbraten, dann wenden und nochmals von der anderen Seiten anbraten. Hier ist Geduld gefragt. Lieber die Hitze etwas reduzieren und länger warten, anstatt Gefahr zu laufen, dass es anbrennt. Anschließend mit einem Pfannenwender zerteilen, Puderzucker drüber streuen und in der Pfanne karamellisieren lassen.

Den Quark mit Zucker, Zimt und etwas Wasser cremig rühren. Die Heidelbeeren hineineben. Den Kaiserschmarrn mit dem Fruchtquark servieren und zuletzt nochmal etwas Puderzucker drüber streuen.

Kaiserschmarrn mit Heidelbeerquark

We love Pizza - mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Hier sind wir auch immer noch am Optimieren. Selbst mit dem Abschluss eines pizzaiolos sind wir noch nicht im Olyp der Pizzabäcker angekommen. Aber auf dem Weg. Mit dem guten Tipp einer Freundin Mozzarellakugeln zu verwenden, da diese weniger Wasser verlieren ist schon die Feuchtigkeit des Pizzabelags gut im Griff. Den Teig bereiten wir nun professional vor und bereiten diesen auch schon am Vorabend zu. Dass der Ofen noch keine 500°C erreicht, können wir vorerst nicht ändern (ein Pizzaofen ist aber schon auf der Wunschliste). Die größte Herausforderung ist das Ausrollen des Pizzateigs mit der Hand. Benutzt man ein Nudelholz, dann wird der Teig gleichmäßig glatt, was allerdings nicht gewollt ist. Der Teig sollte zum Rand hin etwas dicker sein, damit es einen schönen fluffigen Rand ergibt. Es gibt eine Technik den Teig mit den Händen rund zu ziehen bzw. zu schlagen. Die haben wir auch im Workshop gelernt, aber hier ist Übung nötig damit der Teig nicht reißt. Alternativ kann man den Teig über die Arbeitsplatte hängen lassen und dabei drehen. So zieht er sich durch die Schwerkraft aus und rund. Momentan versuchen wir uns an der ersten Technik, die jedoch nur mit etwas schummeln klappt. Da es ja bekanntlich einmal die Woche Pizza gibt, haben wir viele Versuche zum Üben und hoffen, dass sich die Technik mit der Zeit bewährt und besser klappt.

Zutaten (für zwei Pizzen):

  • Pizzateig
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 Packung Rucola
  • 125g Mozzarellakugeln
  • 6 Scheiben Parmaschinken
  • 50g Parmesan (gehobelt)
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Oregano)

Den Pizzateig nach meiner Anleitung zubereiten: Pizzateig

Backofen auf maximale Temperatur vorheizen. Idealerweise mit einem Pizzastein. Den Teig nun mit den Händen zu einer Pizzaform formen. Falls ihr hier über keine gute Technik verfügt, dann geht das auch mit dem Nudelholz. Wichtig ist, dass der Teig am Rand höher ist.

Die Tomaten auf der Pizza verteilen. Anschließend die Mozzarellakugeln halbieren, mit einem Küchentuch etwas trocken tupfen und auf der Pizza verteilen. Etwas Salz, Pfeffer und Oregano drüber streuen. Die Pizza im Ofen fertig backen. Ebenso mit der zweiten verfahren. Anschließend mit Rucola, Schinken und Parmesan belegen.

Pizza Rucola Parmaschinken Parmesan

So ein Umzug ist ganz schön stressig. Selbst wenn man es gewöhnt ist und es beinahe jährlich tut. Von unseren fleißigen Umzugshelfern gab es jetzt aber ein zwei Jahre Umzugsverbot. In dieser Zeit wird jede Hilfe verweigert. Na wollen wir mal hoffen, dass das auch in den nächsten zwei Jahren nicht nötig ist. Wobei doch die Insel schon lautstark ruft, besonders wenn der Sommer hier im Lande so unglaublich schlecht ist, wie dieses Jahr. Was nützt einem da die tollste und größte Dachterrasse, wenn man in einen grauen Himmel guckt und sich schon freuen muss, wenn es mal nicht regnet? Ein Desaster... Dabei ist es mir natürlich grundsätzlich egal wo ich mit meinem Mann wohne und lebe. Hauptsache wir sind zusammen. Ich brauche nichts mehr als seine Liebe. Halt Stopp: den Rio - den brauche ich natürlich auch. Glücklicherweise erwischten wir die einzigen 3 Sonnenstrahlen des Tages und haben am ersten Wochenende in der neuen Wohnung direkt einen Limoncello auf der Dachterasse getrunken. Das erinnert doch an die tollen Aperitifs in Napoli. Oh ich schwärme von der Pizza... Heute gibt es aber erstmal Risotto. Ein Klassiker, der einmal die Woche auf den Tisch kommt!

Zutaten (für zwei Personen):

  • 250g Risottoreis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 75g Parmesan
  • 250ml Weißwein
  • 1 Apfel
  • 1 kleine Fenchel
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Kumin, Schabzigerklee, Curry)

Schalotte und Knoblauch fein würfeln und in einen Topf geben. Reis hinzufügen. Beides kurz anschwitzen und mit Weißwein ablöschen. Dann nach und nach ein wenig Wasser dazu gießen, sodass der Reis immer bedeckt ist und leicht köchelt. Die Regel: man braucht insgesamt ungefähr 4-mal so viel Wasser bzw. Flüssigkeit wie Reis, in dem Fall also neben dem Weißwein noch 750ml. Regelmäßig umrühren. Beim Risottokochen wird der Topf nicht aus den Augen gelassen! ;) Währenddessen den Apfel raspeln und die Fenchel in dünne Streifen schneiden. Das Risotto salzen und pfeffern und mit den Gewürzen abschmecken. Fenchel und Apfel hinzufügen und mitkochen. Ist das Risotto fertig (bei mir nach ca. 20 min - ich mag es bissfest), den Topf vom Herd nehmen und den Parmesan einrühren.

Apfel-Fenchel-Risotto

Ach der letzte Urlaub ist leider viel zu lange her... Mexiko... ich denke beinahe jeden Tag daran. Weil es so schön warm war, das karibische Meer so unglaublich war und die Begleitung einmalig und atemberaubend. Bald geht es dann nach Ibiza! Wenn auch nur für eine Woche ist das doch ein tolles Lichtblick. Das Wetter hier im Saarland lässt leider auch zu wünschen übrig. In Karlsruhe ist es sogar unter Wasser. Zwar nicht in der Stadt, aber auf unserem Feld. Die ganze Ernte so gut wie kaputt, da dort mehrere Tage alles Gemüse komplett unter Wasser stand und jetzt immer noch alles Matsche ist. Sehr schade, weil wir schon viel Mühe reingesteckt haben und vorallem die Aufzucht nun weiter gehen kann. Immerhin haben wir ja bereits etwas geerntet. Und wir werden versuchen das Beste noch daraus zu machen. Aber insgesamt die Meinung zur Wetterlage daher sehr enttäuschend. Bleibt also wieder nur der Weg in den Supermarkt. Mangos kann man ohnehin weder im Saarland noch in Karlsruhe anbauen. Aber der nächste Umzug ist sicher nicht weit und dann gehts mal wohin, wo wir einen eigenen Mangobaum bekommen.

Rezept (für zwei Personen):

  • 250g Pasta
  • 2 Kabeljaufilets
  • 1/2 Mango
  • 1 Paprika
  • 1/2 Chilischote
  • 100g Ajvar
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • etwas Limettensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Sumach, Paprika)

Pasta in einem großen Topf mit Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Mango, Chilischote und Paprika in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit etwas Olivenöl in einer Pfanne andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit etwas Limettensaft abschmecken.

Schalotte und Knoblauch fein hacken und in einem Topf mit dem Ajvar zusammen leicht einköcheln.

Den Fisch salzen und pfeffern und in einer Pfanne mit Backpapier anbraten.

Die Pasta abgießen und mit der Ajvarsoße vermengen. Auf zwei Teller aufteilen und jeweils ein Fischfilet draufsetzen. Anschließend die Salsa über den Fisch geben.

Kabeljau Mango Salsa Pasta

Ist das ein Sommer?!? An meinem Geburtstag ist das Wetter immer sehr unterschiedlich. Manchmal ist es sehr schön und sommerlich und manchmal weniger schön und eher wechselhaft. Das war auch schon immer so. Dieses Jahr war es eher nicht ganz so schön. Trotzdem wurde gegrillt und zwar Burger. Burger gab es schon einmal an meinem Geburtstag, da war das Wetter bombastisch und wir haben diese direkt im Park gegrillt und jeder durfte sich die Burger selbst belegen. Das hatte ich zusammen mit meiner Sis organisiert und wir waren den ganzen Nachmittag beschäftigt alles vorzubereiten und anschließend das Fleisch zu grillen. Die Buns waren gekauft. Nun kommt sowas nicht mehr in Frage. Zum einen würde ich nie wieder gekaufte Buns servieren, zum anderen habe ich nun einen Mann, der sich selbstständig ums Fleisch kümmert. Er war es auch, der diesen Tag besonders für mich gemacht hat - die Geschenke wären dazu gar nicht nötig gewesen. Trotzdem habe ich mich sehr über jedes einzelne gefreut. Die leckeren Burger in zwei Ausführungen machten den Tag dann noch perfekt.

Rezept Burger Buns:

Das habe ich hier gefunden. Jedoch habe ich aus diesem Rezept 4 große Buns geformt.

  • 200 ml warmes Wasser
  • 4 EL Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35g Zucker
  • 8g Salz
  • 80g weiche (oder geschmolzene) Butter
  • 500g Mehl Typ 550
  • 1 Ei

zusätzlich:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL Wasser
  • Sesam

Rezept Patties:

  • 700g Rinderhack
  • 400g Rinderhüfte
  • Salz, Pfeffer

Rinderhüfte durch den Fleischwolf drehen und mit dem Rinderhack vermischen. Salz und Pfeffer dazu geben und zu 4 großen Patties formen. Die Patties auf dem Grill bis zum gewünschten Garpunkt grillen.

Rezept BBQ-Burgersoße:

  • 200ml Cola
  • 2 ELTomatenmark
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Harissa
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Curry, Sumach)

Alle Zutaten in einem Topf verrühren und bei schwacher Hitze einköcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Rezept Belag:

  • 12 Spinatblätter
  • 4 Scheiben Camembert
  • 4 Scheiben Cheddar
  • 4 Scheiben Tomate
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL Olivenöl

Rote Zwiebel in Ringe schneiden und mit etwas Olivenöl in der Pfanne einige Minuten anbraten. Anschließen Ahornsirup hinzugeben und karamellisieren lassen. Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden.

Nun geht es nur noch darum die Burger zu belegen. Dazu einfach auf die untere Hälfte der Bun die Burgersoße streichen und das Patty draufsetzen. Nun noch die obere Hälfte des Buns drauflegen und den Burger vertikal halbieren. Die oberen Bunhälften beiseitelegen. Auf die eine Hälfte den Camembert und Spinat auf das Fleisch legen. Auf die andere Hälfte den Cheddar, die karamellisierten Zwiebeln, die Lauchzwiebeln und die Tomate drauflegen. nun kann jeder selbst entscheiden, welche Hälfte besser schmeckt :)

Zweierlei Burger