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Risotto ist eins meiner Lieblingsgerichte. Nicht nur, dass es schnell gekocht ist, sondern auch die Vielfalt ist unerschöpflich. Dabei kann man sowohl die Basiszutat (d.h. anstatt Risottoreis auch Linsen, Graupen, Hartweizen etc.) oder aber die Zugabe (z.B. Pilze, Spargel, Rote Beete, Erbsen, Artischocken, Zucchini, etc.) verändern. Diesmal gab es Hartweizengrieß mit Kürbis.

Zutaten (für zwei Personen):

  • 350g Hartweizengrieß
  • ein kleiner Butternutkürbis (ca. 400g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100g Parmesan
  • 150ml Weißwein
  • Schwarzwälder Schinken als Dekoration
  • Gewürze (Muskat, Paprika, Kurkuma)

Den Butternutkürbis schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in einem Topf anbraten. Mit Weißwein ablöschen. Die Kürbiswürfel dazugeben und 5 min andünsten. Salzen und Pfeffern und Gewürze hinzugeben. Dann den Hartweizengrieß zufügen und mit Wasser aufgießen. Hier beginnt die Kunst des Risottokochens. Man sollte immer nur so wenig Wasser hinzugeben, dass das Risotto leicht bedeckt ist und das Wasser zügig einkocht. Ständig rühren und ständig Wasser nachgießen - bis das Risotto gar ist. Anschließend von der Herdplatte nehmen und den Parmesan unterrühren. Mit dem Schinken anrichten.

 

Seit dem Besuch meiner Cousine in Paris hat sich ein französischer Abend eingebürgert, bei dem es eine Platte mit Käse- sowie Schinkenspezialitäten und Pasteten gibt. Ein kräftiger, trockener Rotwein rundet das Ganze ab. Dazu wird natürlich frisches Baguette gereicht. Hier scheiden sich die Geister was nun ein gutes Baguette ausmacht. Generell sind die französischen Baguettes schmaler, knuspriger und fester als die üblichen Baguettes, die man hier in Deutschland kaufen kann. Wir haben viele Baguettes und Bäcker ausprobiert, aber kein zufriedenstellendes Exemplar entdeckt. Wozu Kompromisse eingehen, wenn man sich sein perfektes Baguette einfach selbst backen kann. Die meisten Rezepte sind jedoch sehr zeitaufwendig und bestehen aus mehreren Schritten - unter der Woche daher eher impraktikabel. Hier ein Rezept was schnell und einfach ist und trotzdem ein gutes Ergebnis liefert:

Zutaten für zwei Baguettes:

  • 400g Mehl (Typ 550)
  • 220ml eiskaltes Wasser
  • 1/3 Würfel Hefe
  • 2 TL Salz
  • 1 Prise Zucker

Am Vorabend:

Alle Zutaten in einer großen Schüssel mindestens 10 min verkneten. Die Schüssel bemehlen, mit Folie abdecken und über die Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am Serviertag:

Ein mit Wasser gefülltes Gefäß oder Backblech auf den Boden des Backofens stellen. Den Backofen auf 240° bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, den Teig aus dem Kühlschrank holen. Nun geht es drum, dass der Teig schnell verarbeitet wird und sich nicht erwärmt und zu gehen beginnt. Den Teig in zwei Portionen aufteilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils ein Baguette formen und die Teigstränge jeweils dreimal verdrehen. Die Baguettes komplett mit Wasser befeuchten bzw. einreiben und auf ein mit Öl bepinseltes Baguettebackblech legen (oder auf ein mit Backpapier aufgelegtes normales Backblech). Das Backbleck auf die zweitunterste Ebene in den Backofen stellen. Nach 15min die Temperatur auf 220° reduzieren und weitere 10-15 min (je nach gewünschter Bräunung) backen. Voilà:

Baguette

Sonntag ist Pizzatag. Jede Woche gibt es eine mal mehr mal weniger ausgefallene Kombinationen. Heute eine angelehnt an die Pizza L'ACACIA aus dem Vapiano.

Zutaten für 3 Pizzateiglinge:

  • 470g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 EL Salz
  • lauwarmes Wasser

Gebe das Mehl in eine große Schüssel und bilde eine Mulde in der Mitte. Dort hinein kommt die zerbröselte Hefe, Salz und so viel lauwarmes Wasser, dass die Mulde gerade wieder aufgefüllt ist. Verrühre alles vorsichtig in der Mulde, bis die Hefe aufgelöst ist und lasse das ganze 10-15min ruhen. Nach dieser Zeit sollte die Hefe bereits ein wenig aufgegangen sein. Füge nun langsam immer mehr lauwarmes Wasser in die Schüssel während Du den Teig knetest bis er eine geschmeidige Konsistenz hat. Knete ihn dann noch mindestens 10min weiter - das sorgt später für ein besseres Ergebnis. Decke den Teig in der Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasse ihn mindestens 2h gehen - am besten jedoch über Nacht im Kühlschrank. Dann vor der Verarbeitung einfach 1h vorher rauslegen und nochmal bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Zutaten für den Belag:

  • 900g Tomaten
  • 6 frische Feigen
  • 9 Scheiben Schwarwälder Schinken
  • 100g Rucola
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • Gewürze zum Abschmecken der Tomatensoße

Vorweg den Backofen auf die maximale Temperatur bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Dann bereitet man die Tomatensoße zu. Dazu werden die Tomaten nach dem waschen in kleine Würfel geschnitten und in einem großen Topf zum Kochen gebracht. Der große Topf ist wichtig, damit viel von der Flüssigkeit der Tomaten möglichst schnell verkocht - denn die Soße soll eine sämige Konsistenz haben. Die Soße kann nun nach Belieben abgeschmeckt werden, z.B. Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat, Kumin, Oregano, etc. Hier einfach ausprobieren und die eigenen Vorlieben einbinden, wobei man immer im Hinterkopf haben sollte, das die Soße zu dem restlichen Belag passen sollte. Die Soße so lange kochen, bis die Tomaten eingekocht sind und die Soße eine sämige Konsistenz hat.

Den Rucola putzen und abtrocknen. Die Feigen waschen und achteln. Den Mozzarella in Scheiben schneiden.

Den Pizzateig in drei Teile teilen und jeweils zu einem runden Pizzaboden auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Pizzaböden nun auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Nun kann belegt werden. Dazu die Böden mit je 1/3 der Tomatensoße bestreichen. Anschließend den Rucola, den Schwarzwälder Schinken und die Feigenstücke sowie die Mozzarellascheiben darauf verteilen. Die Pizzen bei maximaler Temperatur im Backofen 10-12 min backen. Hierbei sollte man unbedingt die Pizza beobachten, denn die Backzeit variiert je Backofen und je nach Belag. Auf Grund der hohen (maximalen) Temperatur und der relativ kurzen Backzeit wird der Boden gut knusprig und der Belag bleibt schön feucht und aromatisch. Hier das Ergebnis:

Pizza mit Feigen und Schwarzwälder Schinken

Mein Verlagen nach Yufka, sei es mit Kalbfleisch oder Falafel, wird eigentlich regelmäßig gestillt, da wir öfters unterwegs sind und es sich zeitlich sowie auf dem Weg anbietet in der Dönerbude unseres Vertrauens zu Abend zu essen. Dennoch überkam es mich und ich wollte mich selbst dran versuchen. Zugegeben es hat mit Yufka nicht viel zu tun - war aber trotzdem total lecker ;)

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 Fladenbrot
  • 400g Hähnchenfilet
  • 200g Joghurt
  • 200g Krautsalat
  • 1/2 Gurke
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Stiele Minze
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gewürze (Paprika, Cumin, Thymian)

Den Joghurt in eine Schüssel geben. Die Knoblauchzehe durch eine Presse drücken und in den Joghurt einrühren. Die Minze klein schneiden und hinzugeben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseitestellen und ziehen lassen. Zwiebel in Streifen schneiden. Hähnchenfilet waschen, trocken tupfen und ebenfalls in Streifen schneiden. Beides zusammen in einer Pfanne anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den weiteren Gewürzen abschmecken. Das Fladenbrot vierteln und die Viertel jeweils zu einer Tasche aufschneiden. Fladenbrote mit den Gurkenscheiben, dem Krautsalat und dem Hähnchengyros und der Joghurtsoße füllen. Servieren und genießen.

 

Käsekuchen ist mein absoluter Lieblingskuchen. Dabei gibt es unzählige Versionen von locker leicht bis fest und cremig, von schokoladig bis fruchtig und dann noch die Frage ob mit oder ohne Boden. Hier kommt eine Version, die es verdient hat nachgebacken zu werden.

Zutaten (für eine 26cm Springform):

  • 1kg Quark (500g Magerquark + 500g Speisequark (20% Fett))
  • 125g Puderzucker
  • 50g Speisestärke
  • 5 Eier (Größe M)
  • 1 Vanilleschote
  • 750g Zwetschgen
  • 75g Marzipan

Den Backofen auf 160° vorheizen. In der Zwischenzeit den Puderzucker sieben und mit der Speisestärke vermischen. Den Quark in eine große Schüssel geben und glatt rühren. Die Eier nach und nach in den Quark einrühren. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark zur Quarkmasse geben. Anschließend den Puderzucker mit der Speisestärke unterrühren. Die fertige Quarkmasse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gießen und in den vorgeheizten Backofen stellen. Nun kommt das Topping: vier Zwetschgen zur Dekoration zur Seite legen und in Scheiben schneiden. Die übrigen Zwetschgen klein schneiden und in einen Topf geben. Mit ein wenig Wasser aufkochen und dann so lange köcheln lassen, bis eine sämige Masse entsteht. Gegen Ende das Marzipan einrühren. Nach 30min den Käsekuchen kurz herausnehmen und die Zwetschgen-Marzipan-Masse darauf verteilen. Zum Schluss mit den ungekochten Zwetschgenscheiben belegen. Den Käsekuchen wieder in den Backofen stellen und weitere 20 - 30 min fertig backen.

Nach der Backzeit den Käsekuchen unbedingt im Backofen mit nur leicht geöffneter Tür abkühlen lassen. Dann aus dem Ofen nehmen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Erst dann die Backform entfernen und genießen.