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Auf Wunsch meiner lieben Sis gibt es hier eine Rezeptübersicht zu den verschiedenen Grundteigen mit einer genauen Mengenangabe für die Stückzahl oder der Backformgröße. Diese Angaben haben sich in der Laufe meiner Kochkarriere entwickelt und stellen das für mich optimale Rezept dar.


 Baguette (1 Stück / 1 Person als Hauptmahlzeit / 2-3 Personen als Beilage):

  • 150g Mehl (Type 550)
  • Wasser (ca. 80ml)
  • 1/3 Würfel Hefe oder Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL Salz

Anleitungen: über Nacht oder schnell.


 Brötchen (4 Stück):

  • 350g Mehl (Type 1050)
  • Wasser (ca. 220ml)
  • 2/3 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl

Anleitungen: Sesam oder Roggen.


 Pizzateig (für 1 Pizza / 1 Person):

  • 150g Mehl
  • 1/3 Päckchen Trockenhefe
  • Wasser (ca. 80ml)
  • 1 Prise Salz

Anleitungen: Pizzarezepte.


 Quark-Öl-Teig (für eine 25cm Tarteform):

  • 200g Mehl (Type 550)
  • 125g Magerquark
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Milch
  • 4 EL Öl

Anleitung: Tarteboden.


Mürbeteig (für eine 26cm Springform):

  • 250g Mehl (Type 405)
  • 125g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1-2 EL Wasser
  • 1 TL Salz

Anleitung: Quiche.


Nudelteig (für 2-3 Personen):

  • 150g Hartweizengrieß
  • 150g Mehl (Type 405)
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz

Anleitungen: Bandnudeln oder Ravioli.


Hefeteig (für einen Hefezopf):

  • 500g Mehl
  • 100g Butter
  • 200ml Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 Eier (M)
  • 150g Zucker

Anleitungen: Panettone oder Bolo Rei.

Käse selber machen geht ganz einfach. Es sind einige spezielle Gegenstände nötig, die ich kurz vorstellen möchte:

  • Käsetuch / Käseleinen - es lässt die Molke durchfließen und es lässt sich gut reinigen
  • Käseform - in dieser tropft der Käse ab und reift
  • Lab - es geht nicht ohne, aber man kann problemlos mikrobielles (also KEIN tierisches) verwenden

Lab bekommt man in der Apotheke oder im Internet. Es ist relativ lange haltbar und wird am besten im Kühlschrank aufbewahrt. Käsetücher kann man im Internet bestellen. Verwendet ihr andere Tücher oder Stoffe, kann es sein, dass die Molke nicht richtig abfließt oder ihr bekommt beim Reinigen Probleme mit festgesetzten Käseresten. Meterware ist am günstigsten und ihr könnt die Größe selbst zuschneiden. Pro Käseform wird ein Tuch benötigt, was jeweils größer als die Form ist. Möchtet ihr Frisch- oder Weichkäse machen, braucht ihr zudem ein möglichst großes Tuch zum Schwenken. Käseformen gibt es in Hülle und Fülle. Je nach Käse (Weich- oder Hartkäse) und natürlich je nach gewünschter Käsegröße. Ihr könnt aber auch eigene Schüsseln, Becher oder Formen verwenden. Wichtig ist, dass am Boden Löcher vorhanden sind, sodass die Molke auslaufen kann und es einen Deckel gibt (aber auch den kann man basteln). Mit so einem Set seid ihr nun gerüstet, um selbst Käse herzustellen! Anleitungen samt Rezepten findet ihr auf meinem Blog :)

Käsereibedarf

Wann ist der richtige Zeitpunkt das Kochwasser zu salzen? Salzt man das Kochwasser von Beginn an, erhöht sich der Siedepunkt des Wassers und es dauert länger bis das Wasser zu kochen beginnt. Dabei handelt es sich jedoch um wenige Sekunden, sodass dieser Aspekt kaum der Rede wert ist. Allerdings kann es bei Edelstahltöpfen passieren, dass am Topfboden Korrosionsflecken entstehen, wenn man das Salz in kaltes Wasser gibt, da es sich erstmal am Boden absetzt. Anfangs lassen sich diese Flecken noch mit Zitronensaft beseitigen, aber mit der Zeit fressen sie sich in den Topfboden ein. Fügt man das Salz hingegen erst ins kochende Wasser hinzu, löst es sich sofort auf und hinterlässt keine Schäden am Topfboden.

Küchenhelfer sind so eine Sache... Manche sind wirklich praktisch, viele eher schwachsinnig und andere nur individuell nützlich. Bei mir ist es neben der Knoblauchpresse (ja, ich nutze sie beinahe täglich) vor allem die Hefeteigschüssel. Da ich regelmäßig Baguette-, Brötchen- und Pizzateig ansetze, und alles davon Hefeteige mit Gehzeit sind, stand oft eine mit einem Küchentuch abgedeckte Schüssel herum. Teilweise sind die Gehzeiten lang, sodass ich oft das Problem hatte, dass der Teig in der Schüssel eine trockene Haut bekommen hat. Meist habe ich diese wieder befeuchtet und verknetet, aber seitdem ich die Hefeteigschüssel habe, ist dies nicht mehr notwendig. Diese hat einen passenden Deckel und so trocknet der Teig nicht aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass Rio nun nicht mehr auf das Tuch tapst - den Plastikdeckel findet er höhst uninteressant. Die Idee ist simpel und mag sein, dass dies für Plastikdosenfreunde keine Überraschung ist, aber ich wusste einfach gar nicht, dass es sowas gibt und bin begeistert, seitdem ich sie zufällig im Laden entdeckt und gekauft habe.

Beim Backen der Sultan-Törtchen mussten Cashewkerne gehackt werden. Jetzt kann man ein Messer nehmen und wild drauf los hacken und feststellen, dass dieser Weg nicht optimal zu sein scheint. Nimmt man allerdings ein hohes Messer und drückt die Klinge längs auf die Nüsse, so erhält man ohne große Mühe am Ende das gewünschte Ergebnis. Die Nüsse bleiben auf dem Brett und man kann auf diese Weise beinahe alle Nüsse auf einmal zerkleinern. Alternativ lässt sich auch ein Tortenheber oder ähnliches mit einer ebenen soliden Fläche verwenden. 

Auf einer regionalen Kochshow habe ich bei der Zubereitung eines Fischgerichtes zugesehen und einen super Tipp mitgenommen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Dort wurde das Fischfilet nicht direkt in der Pfanne, sondern auf Backpapier gebraten. So brennt weder das Fischfilet am Pfannenboden an, noch zerfällt das Filet. Zudem ist es eine fettarme Zubereitung. Also einfach ein Stück Backpapier auf eine etwas größere Größe als die des Fischfilets zuschneiden, von beiden Seiten mit Öl bepinseln, in die Pfanne geben und den Fisch darauf legen. Das Fischfilet lässt sich ganz leicht wenden und auf diese Weise perfekt braten.

Da Lauch aus der Erde wächst, befindet sich noch einiges davon zwischen den Blättern. Während man das obere Drittel der Blätter meist gut von allen Seiten abwaschen kann, ist es weiter unten schwieriger, da die Blätter dort immer enger aneinander liegen. Den Trick hab ich bei der Kochsendung von Gordon Ramsey gesehen und verwende ihn seitdem jedes Mal:

Zuerst die Wurzel abschneiden und entsorgen. Anschließend den Lauch von der grünen Seite aus längs einschneiden, aber nur so weit, dass der Lauch unten im weißen Teil gerade noch gut zusammenbleibt. Dadurch lässt sich nun der Lauch unter fließendem kaltem Wasser weiter auffächern, sodass alle Blätterschichten gut abgewaschen werden können. Nach dem Trockenschütteln, kann man den Lauch dann immer noch wunderbar einfach und schnell in (Halb-)Ringe schneiden :)

Echte Vanille statt Vanillin-Aroma ist etwas feines. Falls Du z.B. meinen Käsekuchen mit Zwetschgentopping nachbackst, benötigst Du eine Vanilleschote. Hast Du das Vanillemark ausgekratzt und verbacken, werfe die Schale der Schote nicht weg. Stattdessen leg sie einfach in Deine Zuckerdose oder Deinen Zuckerbehälter hinein und schon hast Du in wenigen Tagen eigenes aromatisches Vanillezucker. Dies kannst Du dann wieder weiterverwenden :)

  • Hauptzutaten oder Beilagen: z.B. Mehl, Reis, Pasta, Couscous…
  • Konserven: z.B. Mais, Artischocken, Bambussprossen, Thunfisch, Sardellen…
  • Soßen: Öl, Essig, Senf, Milch, Sojasoße, Tomatenmark, Frischkäse, Joghurt…

Bereits daraus lassen sich komplette Gerichte kochen, ohne extra einkaufen zu gehen. Ansonsten kaufe ich alles andere frisch und dem jeweiligen Rezept entsprechend dazu.

  1. Sorge für ausreichend Platz – nur so kommst Du nicht in Bedrängnis und kannst flexibel reagieren.
  2. Spare nicht an Vorbereitungszeit – auch wenn Stress und Multi-Tasking professionell wirkt, daheim sollte man sich entspannen und abschalten. Umso mehr Du vom Rezept vorbereitest und umso weniger Du parallel machst, umso mehr macht Kochen Spaß und gelingt auch besser.
  3. Probiere etwas aus – das Schöne an der Alltagsküche ist, dass man auch mal etwas riskieren kann und es zur Not am nächsten Tag einfach wieder gut macht. Also wandele Rezepte nach Deinem Geschmack oder Vorrat einfach ab oder kreiere komplette eigene Kochideen.
  4. Koche smart – natürlich haben wir den Vorsatz möglichst alles selbst zu kochen, jedoch sind auch nicht ganz perfekte Lösungen immer noch besser als gar nicht zu kochen. Hierbei entscheidet jeder selbst welche Fertigprodukte benutzt werden.
  5. Denk mit! – Es gibt mittlerweile unzählige Rezepte, dieselben Gerichte werden auf unterschiedlichen Weisen zubereitet. Glaub nicht alles blind, was Du liest. Vergleiche die Rezepte und nutze Deine eigene Erfahrung beim Kochen.