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Ach der letzte Urlaub ist leider viel zu lange her... Mexiko... ich denke beinahe jeden Tag daran. Weil es so schön warm war, das karibische Meer so unglaublich war und die Begleitung einmalig und atemberaubend. Bald geht es dann nach Ibiza! Wenn auch nur für eine Woche ist das doch ein tolles Lichtblick. Das Wetter hier im Saarland lässt leider auch zu wünschen übrig. In Karlsruhe ist es sogar unter Wasser. Zwar nicht in der Stadt, aber auf unserem Feld. Die ganze Ernte so gut wie kaputt, da dort mehrere Tage alles Gemüse komplett unter Wasser stand und jetzt immer noch alles Matsche ist. Sehr schade, weil wir schon viel Mühe reingesteckt haben und vorallem die Aufzucht nun weiter gehen kann. Immerhin haben wir ja bereits etwas geerntet. Und wir werden versuchen das Beste noch daraus zu machen. Aber insgesamt die Meinung zur Wetterlage daher sehr enttäuschend. Bleibt also wieder nur der Weg in den Supermarkt. Mangos kann man ohnehin weder im Saarland noch in Karlsruhe anbauen. Aber der nächste Umzug ist sicher nicht weit und dann gehts mal wohin, wo wir einen eigenen Mangobaum bekommen.

Rezept (für zwei Personen):

  • 250g Pasta
  • 2 Kabeljaufilets
  • 1/2 Mango
  • 1 Paprika
  • 1/2 Chilischote
  • 100g Ajvar
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • etwas Limettensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (

Pasta in einem großen Topf mit Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Mango, Chilischote und Paprika in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit etwas Olivenöl in einer Pfanne andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit etwas Limettensaft abschmecken.

Schalotte und Knoblauch fein hacken und in einem Topf mit dem Ajvar zusammen leicht einköcheln.

Den Fisch salzen und pfeffern und in einer Pfanne mit Backpapier anbraten.

Die Pasta abgießen und mit der Ajvarsoße vermengen. Auf zwei Teller aufteilen und jeweils ein Fischfilet draufsetzen. Anschließend die Salsa über den Fisch geben.

Kabeljau Mango Salsa Pasta

Ist das ein Sommer?!? An meinem Geburtstag ist das Wetter immer sehr unterschiedlich. Manchmal ist es sehr schön und sommerlich und manchmal weniger schön und eher wechselhaft. Das war auch schon immer so. Dieses Jahr war es eher nicht ganz so schön. Trotzdem wurde gegrillt und zwar Burger. Burger gab es schon einmal an meinem Geburtstag, da war das Wetter bombastisch und wir haben diese direkt im Park gegrillt und jeder durfte sich die Burger selbst belegen. Das hatte ich zusammen mit meiner Sis organisiert und wir waren den ganzen Nachmittag beschäftigt alles vorzubereiten und anschließend das Fleisch zu grillen. Die Buns waren gekauft. Nun kommt sowas nicht mehr in Frage. Zum einen würde ich nie wieder gekaufte Buns servieren, zum anderen habe ich nun einen Mann, der sich selbstständig ums Fleisch kümmert. Er war es auch, der diesen Tag besonders für mich gemacht hat - die Geschenke wären dazu gar nicht nötig gewesen. Trotzdem habe ich mich sehr über jedes einzelne gefreut. Die leckeren Burger in zwei Ausführungen machten den Tag dann noch perfekt.

Rezept Burger Buns:

Das habe ich hier gefunden. Jedoch habe ich aus diesem Rezept 4 große Buns geformt.

Rezept Patties:

  • 700g Rinderhack
  • 400g Rinderhüfte
  • Salz, Pfeffer

Rinderhüfte durch den Fleischwolf drehen und mit dem Rinderhack vermischen. Salz und Pfeffer dazu geben und zu 4 großen Patties formen. Die Patties auf dem Grill bis zum gewünschten Garpunkt grillen.

Rezept BBQ-Burgersoße:

  • 200ml Cola
  • 2 ELTomatenmark
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Harissa
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Curry, Sumach)

Alle Zutaten in einem Topf verrühren und bei schwacher Hitze einköcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Rezept Belag:

  • 12 Spinatblätter
  • 4 Scheiben Camembert
  • 4 Scheiben Cheddar
  • 4 Scheiben Tomate
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL Olivenöl

Rote Zwiebel in Ringe schneiden und mit etwas Olivenöl in der Pfanne einige Minuten anbraten. Anschließen Ahornsirup hinzugeben und karamellisieren lassen. Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden.

Nun geht es nur noch darum die Burger zu belegen. Dazu einfach auf die untere Hälfte der Bun die Burgersoße streichen und das Patty draufsetzen. Nun noch die obere Hälfte des Buns drauflegen und den Burger vertikal halbieren. Die oberen Bunhälften beiseitelegen. Auf die eine Hälfte den Camembert und Spinat auf das Fleisch legen. Auf die andere Hälfte den Cheddar, die karamellisierten Zwiebeln, die Lauchzwiebeln und die Tomate drauflegen. nun kann jeder selbst entscheiden, welche Hälfte besser schmeckt :)

Zweierlei Burger

Noch so eine polnische Leckerheit - Jagodzianki. Generell sind die polnischen Hefeteilchen alle wunderbar. Aber diese hier sind dann doch meine liebsten, da sie einen einmaligen Geschmack haben und ich Hefeteig mit Heidelbeeren auch noch nirgends anders gesehen habe. Ein gewöhnlicher Hefeteig tut es auch, aber ich mag die Taschen eher etwas fester. Bei einem gewöhnlichen Hefeteig weichen die Heidelbeeren den Teig für meinen Geschmack zu sehr auf. Daher habe ich die Butter und das Ei durch Sahne ersetzt. Dadurch wird der Teig etwas fester und kann die Heidelbeeren sehr gut umschließen. Und wenn mein Mann dann morgens auf dem Weg zum Kunden keine Zeit mehr hat mit mir gemeinsam zu frühstücken, dann bekommt er eine Jagodzianka mit auf den Weg eingepackt. Diese lässt sich auch wunderbar im Auto während der Fahrt genießen.

Zutaten (für 6 Taschen):

  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250ml Sahne
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 150g Heidelbeeren
  • Milch
  • Puderzucker

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Sahne, Hefe zusammen verkneten. Nach und nach viel Milch dazugeben sodass ein glatter Teig entsteht (ca. 50ml). Den Teig abgedeckt 1-2h gehen lassen. Anschließend den Teig in 6 Stücke teilen und einzeln nochmal 30min gehen lassen.

Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun jeweils ein Teigling längs etwas eindrücken und mit Heidelbeeren befüllen. Die Ränder hochklappen und verschließen (etwa so wie man Ravioli formen würde). Den Teigling mit der verschlossenen Seite nach unten auf das Backblech legen. Die Jagodzianki ca. 25min im Ofen fertig backen bis sie leicht gebräunt sind.

Nach dem auskühlen aus Puderzucker und Wasser eine Glasur anrühren und die Jagodzianki damit bestreichen.

Jagodzianki Heidelbeertaschen

Pasta erwärmt das Herz. Schokolade erwärmt das Herz. Erdbeeren erfrischen das Herz. Und mein Mann, der ist mein Herz. Somit vereint sich nun alles in diesem Gericht: Selbstgemachte Schokopasta mit Erdbeersoße und polnischem Quark bzw. Frischkäse Twaróg. Ich liebe alles, so wie ich auch das gemeinsame Kochen mit meinem Mann liebe. Also war es einfach ein perfektes Gericht, so wie jeder Tag mit ihm perfekt ist. Jetzt aber genug der Schwärmerei. Es wird Zeit das der Twaróg in unseren Supermärkten auftaucht und ich ihn nicht jedesmal im Handgepäck transportieren muss. Genauso wie ich auch den Fior di latte vergebens zu Kaufen suche. Es ist nämlich kein normaler Mozzarella, sondern einer der weniger Feuchtigkeit enthält, eine spezielle Variante aus Neapel, die sich hervorragend für Pizza eignet. Denn wen nervt es nicht, dass die Pizza plötzlich zum Sumpf wird, weil der Mozzarella so viel Wasser beim Backen lässt? Das ist aber eine andere Geschichte. Heute gibt es ohnehin keine Pizza sondern Pasta.

Zutaten für die Pasta (für zwei Personen):

  • 100g Hartweizengrieß
  • 150g Mehl
  • 2 Eier (L)
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Kakao

Aus Mehl, Hartweizengrieß, Eiern, Salz und Kakao einen Teig kneten. Falls dieser zu trocken ist (z.B. durch kleine Eier) einfach etwas Wasser hinzufügen. Diesen dann gut 10min durchkneten. Anschließend den Teig in Frischhaltfolie wickeln und mindestens 30min ruhen lassen.

Den Teig portionsweise durch die Nudelmaschine drehen. Mit dem größten Walzenabstand beginnen und nach und nach diesen verringern (man kann guten Gewissens auch die ein oder andere Stufe überspringen). Achtet darauf, dass der Teig den ihr gerade nicht bearbeitet in der Frischhaltefolie eingewickelt ist, damit er nicht austrocknet. Habt ihr den Nudelteig in der gewünschten Dicke, könnt ihr diesen selbst in Streifen schneiden, oder ihr nutzt den Aufsatz der Nudelmaschine. Die Bandnudeln in Mehl wälzen, sodass sie nicht zusammenkleben.

Zutaten für die Soße:

  • 100g Quark oder noch besser Twaróg
  • 200g Erdbeeren (püriert)
  • 20g Rohrzucker

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Währenddessen Erdbeeren mit dem Zucker einkochen und pürieren. Die Pasta in dem Salzwassern einige Minuten kochen bis diese gar ist. Pasta abtropfen und mit Quark und der Erdbeersoße servieren.

Schokonudeln mit Quark und Erdbeersoße

Obwohl ich, soweit mir bewusst ist, noch niemals Muffins gebacken habe, besitze ich mittlerweile drei Muffinbackbleche. In verschiedenen Lebensphasen habe ich diese durch verschiedene Leute geschenkt bekommen, die es wohl gut gemeint haben, aber mich scheinbar nicht richtig kannten. Denn wenn ich einen Muffin esse, dann nur weil es auf der Autobahnraststätte keine bessere Alternative gibt. Da demnächst wieder ein neuer Umzug ansteht, der letzte ist auch schon viel zu lange her, bin ich hart am überlegen, ob ich die Bleche auch alle wieder fleißig mit einpacke. Schließlich lohnt sich das nicht Dinge hin und her zu ziehen, die man niemals benutzt. Aber für all die Umzuge davor soll es sich gelohnt haben, sodass ich es bevor ich es wegwerfe, wenigstens einmal damit gebacken habe. Und wenn es schon Muffins sein müssen, dann bitte wenigstens außergewöhnliche wie diese herzhaften mit Filoteig. Mein Mann hat sich auch sehr darüber gefreut, als er abends noch vor dem PC saß und dann perfekt etwas zu Essen hatte, was man wunderbar mit der Hand und nebenher verspeisen kann. Wobei wir natürlich nur in absoluten Ausnahmefällen nicht zusammen essen. Aber dieser Einzelfall ist wenigstens geglückt.

Zutaten (für 6 Muffins):

  • 3 Blätter Filoteig
  • 250g Hackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei
  • 150g Spinat
  • 3 EL Parmesan
  • 25g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Cayennepfeffer, Muskat)

Schalotte würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch anbraten. Tomatenmark hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Die Füllung beiseite stellen.

Knoblauch hacken und zusammen mit dem Spinat andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Vom Herd nehmen und den Parmesan einrühren. Das Ei verquirlen und ebenfalls unter den Spinat rühren. Auch diese Füllung beiseite stellen.

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform einfetten. Die Filoteigblätter jeweils in 4 Quadrate schneiden. Die Butter schmelzen und die Blätter mit Butter bepinseln. Jeweils zwei Quadrate übereinander legen und dann eine Muffinform damit ausfüllen. Beide Füllungen jeweils auf drei Muffins verteilen. Die Ränder der Filoteigs über die Füllung klappen und nochmals mit Butter bepinseln. Die Muffins ca. 15min im Ofen fertig backen, bis der Teig schön gebräunt ist.

Filoteig Muffins herzhaft

Wir lieben Frühstück im Bett. Dabei gibt es frische Brötchen vom Bäcker sowie jede Menge süßen Aufstrich - denn wir sind beide ganz die Süßen :) Zwischen Marmelade, Schokoaufstrich, Erdnussbutter, Karamellcreme, Marshmallowfluff und Honig fällt die Wahl natürlich schwer. Aber es gibt keinen besseren Start in den Tag als ein süßes Frühstück im Bett mit dem tollsten Mann der Welt. Er war es auch, der dieses Ritual in unserer Beziehung eingeführt hat. So wie vieles andere wunderbare auch, was ich mir schon immer gewünscht habe. Leider fehlt uns für so ein romantisches und gemütliches Frühstück unterhalb der Woche die Zeit dazu. Dann muss es eher schnell gehen. Süß soll es natürlich trotzdem sein. Perfekt sind dafür Scones, die man nicht mehr bestreichen muss, sondern die man direkt süß backen kann und dann eben auf dem Weg zur Arbeit einfach essen kann. Hier kann man viel mit Früchten arbeiten. Egal ob Kirschen, Erdbeeren, Stachelbeeren oder eben Rhabarber. Scones sind immer lecker und schnell gemacht. Zudem kann man diese auch wunderbar einfrieren und dann bei Bedarf einfach auftauen.

Zutaten (für 5 Scones):

  • 350g Mehl
  • 6 EL brauner Zucker
  • 150g Sahne
  • 85g Butter
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 300g Rhabarber
  • etwas Puderzucker

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rhabarber in Stücke schneiden.

In eine Schüssel alle restlichen Zutaten hineingeben und gut durchkneten bis ein klebriger, aber glatter Teig entsteht. Den Rhabarber vorsichtig unterkneten. Den Teig in 5 Portionen teilen und als Klumpen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Rost setzen. Die Scones gehen beim Backen noch auf, also Platz dazwischen lassen! Im Ofen ca. 18min fertig backen.

Rhabarber Scones

Dieses Jahr gibt es in Rios Küche ein neues Projekt. Den Gemüsegarten. Dazu wurde ein Stück Acker beim Bauern gepachtet und fleißig Gemüsesorten angepflanzt. Die ersten Woche mit Unkraut zupfen, und Netze auslegen sind bereits vorbei. Im Juni kann dann auch schon mit der Ernte begonnen werden: es gibt Salate, Rucola und Radieschen. Uns findet man nun einmal die Woche auf dem Feld. Das ist dann auch eine sehr schöne und entspannte Arbeit besonders, nachdem man mehrere Stunden im Auto oder im Flieger saß. So kommt es oft vor, dass wir direkt vom Flughafen aufs Feld fahren. Die Gummistiefel und Arbeitshandschuhe sind natürlich vorsorglich im Gepäck! Basilikum haben wir nicht angepflanzt. Dieses wächst auch gut im Topf und auf der Küchenzeile. Doch daheim ist der grüne Daumen irgendwie außer Kraft gesetzt, sodass hier der Basilikum schnell verkocht werden muss bevor er wieder eingeht.

Zutaten (für zwei Personen):

  • 250g Risottoreis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 75g Parmesan
  • 250ml Weißwein
  • 16 Garnelen
  • zwei Hände voll Basilikum
  • etwas Olivenöl
  • etwas Zitronensaft
  • eine Chilischote
  • 1/2 Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Muskat)

Schalotte und Knoblauch fein würfeln und in einen Topf geben. Reis hinzufügen. Beides kurz anschwitzen und mit Weißwein ablöschen. Dann nach und nach ein wenig Wasser dazu gießen, sodass der Reis immer bedeckt ist und leicht köchelt. Die Regel: man braucht insgesamt ungefähr 4-mal so viel Wasser bzw. Flüssigkeit wie Reis, in dem Fall also neben dem Weißwein noch 750ml. Regelmäßig umrühren. Beim Risottokochen wird der Topf nicht aus den Augen gelassen! ;) Währenddessen die Zucchini in dünne Streifen schneiden. Das Risotto salzen und pfeffern und mit den Gewürzen abschmecken. Zwischenzeitlich etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Chilischote sowie die Garnelen hineingeben. Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft hinzugeben und fertig braten. Ist das Risotto fertig (bei mir nach ca. 20 min - ich mag es bissfest), den Topf vom Herd nehmen und den Parmesan sowie das Basilikum und die Zucchinistreifen einrühren. Anschließend mit den Garnelen servieren.

Basilikumrisotto mit Garnelen