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Welche Stadt ist die perfekte Stadt für uns? Neapel! Dort gibt es die beste Pizza und auch noch leckeres Eis. Mit meiner Sis war ich schon dort gewesen, nun folgt meine Liebe in Person mit der ich alle Vorlieben teile. Eben auch Pizza und Eis. Oh, das wird ein Spaß! Und, wie so oft, gab es noch eine spezielle Überraschung für mich: einen Pizzabackkurs! Juppih jeay! Da bin ich mehr als gespannt drauf, denn leider ich es mir nicht gelungen die napoletanische Pizza nachzubacken. Aber ich erhoffe mir nun Besserung durch diesen Kurs. Wir bleiben gespannt. Pasta selber machen klappt mittlerweile sehr gut. Mit etwas Übung und der Hilfe eines Beikochs (damit ist leider nicht der Rio gemeint, denn dieser ist hier nur fähig die Pasta zu zerreißen) geht das auch relativ schnell und lässt sich wunderbar auch spontan anstelle von Fertignudeln machen. Und da in Neapel ohnehin jeden Abend Pizza gegessen wird, tut eine Pasta vorweg ganz gut, um für etwas Abwechslung zu Sorgen.

Zutaten für die Pasta (für zwei Personen):

  • 100g Hartweizengrieß
  • 150g Mehl
  • 2 Eier (L)
  • 1 TL Salz
  • etwas Kurkuma

Aus Mehl, Hartweizengrieß, Eiern, Salz und Kurkuma (für eine schöne gelbe Farbe) einen Teig kneten. Falls dieser zu trocken ist (z.B. durch kleine Eier) einfach etwas Wasser hinzufügen. Diesen dann gut 10min durchkneten. Anschließend den Teig in Frischhaltfolie wickeln und mindestens 30min ruhen lassen.

Den Teig portionsweise durch die Nudelmaschine drehen. Mit dem größten Walzenabstand beginnen und nach und nach diesen verringern (man kann guten Gewissens auch die ein oder andere Stufe überspringen). Achtet darauf, dass der Teig den ihr gerade nicht bearbeitet in der Frischhaltefolie eingewickelt ist, damit er nicht austrocknet. Habt ihr den Nudelteig in der gewünschten Dicke, könnt ihr diesen selbst in Streifen schneiden, oder ihr nutzt den Aufsatz der Nudelmaschine. Die Bandnudeln in Mehl wälzen, sodass sie nicht zusammenkleben.

Zutaten für die Soße (für zwei Personen):

  • 200g Cocktailtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 250g Spinat
  • 250g Garnelen
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Chili, Paprika)

Knoblauchzehen und Schalotte fein würfeln und in eine Pfanne geben. Spinat hinzugeben und mitgaren. Salzen und pfeffern und mit den Gewürzen abschmecken. Cocktailtomaten klein schneiden und in die Soße geben. In einer zweiten Pfanne die Garnelen mit etwas Olivenöl anbraten.

Pasta in kochendem Salzwasser 1-2 min al dente kochen. Dann abtropfen und mit in die Pfanne geben und mit der Soße gut vermengen. Anschließend die Garnelen drüber geben.

Pasta Spinat Tomaten Garnelen selbstgemacht

Normalerweise bin ich nach dem Abendessen satt und glückilch, aber manchmal da geht noch ein Dessert! Und mittlerweile habe ich ja hier einen Mann im Haus, der auch mal in der Küche steht und mir was tolles kocht und backt! Wundervoll finde ich das! Und damit ist leider nicht der Rio gemeint, denn Rios Koch- und Backkünste halten sich leider in Grenzen. Rio kann zwar den Herd bedienen indem er mit seinen Pfoten rüberstapft, aber mehr als Pfotenabdrücke kommen dabei nicht heraus. Ganz anders der zweite Mann im Haus. Der verfügt über hervorragende Backkünste. Und die hält er nicht im Verborgenen sondern nutzt diese auch direkt für mich aus. So kommt es nun vor, dass ich abends noch zur Überraschung ein Dessert serviert bekomme. Entweder ein himmlisches Panna Cotta oder ein traumhaftes Schokosoufflé...

Zutaten (für zwei Personen):

  • 50g 70% Schokolade
  • 2 Eier (M)
  • 50g Butter
  • 25g Mehl
  • 50g Zucker
  • eine Prise Zimt

Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Butter hinzugeben und mit schmelzen. Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren. Zwei Souffléförmchen mit Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen. Teig in die Form geben und das Soufflé 15-20min im Ofen fertig backen.

Schoko-Souffle

Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange her, dass es herzhafte Waffeln gab! Die Welt ist einfach zu voll von tollen Rezepten und Ideen, sodass die Tage einfach nicht ausreichen alles regelmäßig zu kochen. Aber heute ist es wieder soweit. Es gibt endlich wieder Waffeln. Die letzten Waffeln gab es in Mexiko im Hotel und zwar zum Frühstück. Diese waren göttlich, da das Waffeleisen etwas doppelt so dick war, wie das normale belgische Waffeleisen, was ohnehin schon dick ist. Zudem wurden die Waffeln im Hotel frisch gebacken und man konnte wählen, ob man Kokos, Ananas und/oder Banane in den Teig haben wollte. Somit waren die Waffeln alleine schon der Knaller, aber es gab noch eine leckere Karamelsoße oben drauf und auch eine Art Kiwiaufstrich. Ich schmelze dahin... nicht nur wegen den Waffeln, sondern auch wegen meiner Urlaubsbegleitung... Nun ja, das muss definitiv auch hier zu Hause wiederholt werden. Und zwar auch mal in süß, denn es gab in Rios Küche immer noch keine süße Waffeln dafür eben viele herzhafte Varianten.

Zutaten (für zwei Personen):

  • 200g Mehl Type 550
  • 300ml Milch
  • 20g Butter
  • 4 Eier
  • 1 Brokkoli
  • 100g Schwarzwälder Schinken
  • 250g Quark
  • etwas Zitronensaft
  • 1 EL Senf
  • ein Päckchen Kresse
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Sumach, Piment)

Brokkoli in Röschen schneiden und in Salzwasser 1min vorkochen. Anschließend abtropfen lassen und mit dem Zerkleinerer zerhäckseln. Mehl mit der Milch verrühren. Butter schmelzen. Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Butter, Brokkoli und das Eigelb zu der Mehl-Milchmischung geben und verrühren. Das Eiweiß unterheben. Waffeleisen vorheizen.

Den Quark mit Wasser (ca. 100ml) verdünnen und cremig rühren. Kresse abschneiden und hinzugeben. Senf ebenfalls unterrühren. Salzen und pfeffern und mit Gewürzen abschmecken.

Nacheinander die Waffeln im Waffeleisen ausbacken und jeweils mit dem Quark und Schwarzwälder Schinken servieren.

Brokkoli-Waffeln

Oh der Smoker ist da! Das wird ein Spaß diesen Sommer. Dann wird gesmoked was das Zeug hält. Neben Fleisch und Fisch, sicher auch Desserts. Denn diese landen neuerdings immer öfters auf den Tisch. Früher habe ich mehr zu Vorspeisen tendiert, aber nun habe ich einen extrem süßen Partner und da ist die Nachspeise natürlich optimaler für uns beide. Und es gibt öfters Fleisch - auch eine positive Änderung. Dafür ist jetzt auch der Mann im Haus zuständig. Er hat auch den Smoker besorgt. Dann gibt es Pulled Pork nicht mehr aus dem Ofen, sondern aus dem Smoker. Und der steht zudem bald nicht mehr auf dem Balkon sondern auf der Dachterrasse der neuen Wohnung. Diese erlaubt dem Rio nun ganz neue Möglichkeiten. Er kann sogar gänzlich um die Wohnung tigern, und alles von außen beobachten.

Zutaten (für zwei Pizzen):

  • 300g Mehl
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • Wasser
  • 200g saure Sahne
  • 250g Pulled Pork
  • 3 Tomaten
  • etwas Harissa
  • 2 Schalotten
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Petersilie)

Mehl, Hefe und eine Prise Salz verrühren. So viel Wasser hinzugeben, dass ein geschmeidiger Teig entsteht, dabei langsam heran tasten ;) Min. 5 min kneten und dann abgedeckt min. eine Stunde gehen lassen - am besten jedoch über Nacht im Kühlschrank. Dann vor der Verarbeitung einfach 1h vorher rauslegen und nochmal bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Backofen auf die maximale Temperatur (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Tomaten und Schalotten in Scheiben schneiden. Saure Sahne mit Salz, Pfeffer und Harissa verrühren. Pulled Pork im Ofen in einer Auflaufform im Ofen einige Minuten erhitzen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck legen und die saure Sahne darauf verteilen. Anschließend mit Schalotten und Tomaten belegen. Die Pizza ca. 10min im Ofen backen. Anschließend mit dem Fleisch belegen. Petersilie drüber streuen.

Pulled Pork Pizza

Bald habe ich wirklich jedes Land in Europa besucht. Die meisten mit privaten Reisen, aber hin und wieder auch das eine oder andere Land auf Grund von beruflichen Projekten. Letzte Woche verschlug es mich nach Liechtenstein - zu meiner Verwunderung mit IE geschrieben. Da wäre ich wohl sonst nie hingekommen. Ein nettes Ländchen mit netten Einwohnern und äußerst ruhig. Ein atemberaubendes Panorama - da macht die Autofahrt auch Spaß, obwohl man nicht mehr als 120kmh fahren darf. Da ich dann auch noch direkt über Frankreich weiter ins Saarland bin, konnte ich den überdimensionierten Mietwagen nicht richtig auskosten. Dementsprechend lange dauerte dann auch die Fahrt, wobei mich daheim auch wieder eine leckere Überraschung erwartete: Franzbröchten! Ich habe diese ehrlich gesagt noch nie zuvor gegessen und habe auch keinen Vergleich, aber diese schmecken himmlisch... Ach ich kann man Glück gar nicht fassen, nun so häufig bekocht und bebackt zu werden.

Zutaten (für 10 Stück):

  • 275ml Milch
  • 50ml Wasser
  • 550 g Mehl
  • 1,25 Päckchen Trockenhefe
  • 175 g Rohrzucker
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zimt
  • 1 Ei
  • 1 EL Schlagsahne

Mehl mit 25g Zucker und Hefe in einer Schüssel vermischen. 175 ml warme Milch hinzugeben. Verrühren und zugedeckt ca.20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

75g weiche Butter in Stückchen, 100ml warme Milch mit 75g Zucker und Salz mit in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt nochmals an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Restliche Butter schmelzen. Restlichen Zucker und Zimt mischen. Das Ei trennen. Eigelb mit der Sahne verrühren.

Den Teig rechteckig (ca. 50 x 30 cm) ausrollen und mit der flüssigen Butter bestreichen. Anschließend Zimt-Zucker darüber streuen. Den Teig längs aufrollen und die Kannte mit etwas Eiweiß bestreichen. Die Rolle in ca. 3-4cm breite Scheiben schneiden in der Mitte mit dem Kochlöffelstiel o.ä. etwas eindrücken. Die Franzbrötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.

Abschließend Sahne mit Eigelb verrühren und die Franzbrötchen damit bestreichen. Im Ofen ca. 20 Minuten backen.

Franzbroetchen

Oftmals sind es die kleinen Dinge, die das Leben schön machen. Das denkt sich der Rio auch, wenn er morgens durch die Wohnung fetzt und seinen Schwanz fängt. Dieser war die ganze Nacht schon da, aber morgens, wenn wir zwei dann auch wach sind, fängt der Tag neu an und Rio sieht seinen Schwanz gleich in einem ganz anderen Licht. Auch ich freue mich jeden Morgen aufs Neue neben der wundervollsten Person aufzuwachen. Das wird sich auch nie ändern, denn mit dem Alter weiß man gewisse Dinge einfach zu schätzen. Auch der Rio ist schon ganze 3 Jahre alt und weiß wie das Leben so tickt. Das Futter kommt täglich in seinen Napf, Wasser gibt es im Cocktailglas und wenn ein kleiner Koffer im Flur liegt, dann gibt es nur Trockenfutter und Rio muss morgens allein aufstehen. Die rote Box kann Gutes (es geht in das zweite tolle Zuhause) oder Schlechtes bedeuten (es geht zum Tierarzt). Eins ist jedoch klar, wenn in der Küche gelärmt wird, kommt immer ein leckeres Essen auf den Tisch!

Rezept (für zwei Personen):

  • 250g Bandnudeln
  • 100g Speck
  • 150ml Sahne
  • 1/2 Zucchini
  • 150g Zuckererbsen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Schalotten
  • 1/2 Chilischote
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Weißwein
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Italienische Kräuter)

In einem großen Topf ausreichend Salzwasser zum Kochen bringen. Die Pasta hineingeben und nach Packungsanweisung al dente kochen.

Knoblauch, Schalotten und Chili hacken. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl und dem Speck anbraten und mit Weißwein ablöschen. Hitze reduzieren und Sahne einrühren. Zucchini klein schneiden und mit in die Pfanne geben. Zuckererbsen hinzufügen.

Pasta abgießen und auf dem Teller servieren. Die Soße über die Pasta geben.

Pasta Zucchini Zuckererbsen Speck Sahne

Lila Süßkartoffel? Noch nie gesehen, geschweige denn gegessen. Also her damit! Was kann man schon aus einer Kartoffel machen? Eine wunderbare Resteküche. Da ist auch gleich noch der überfällige Joghurt verbraucht und auch alles an Gemüseresten, die sich über die Woche angehäuft haben. Und da einer meiner nächsten Kundentermine ins Heimatland führt, habe ich vor lauter Vorfreude nur noch Pierogi und Kopytka und Sernik im Kopf. Kopytka sind keine Gnocchi (da sie viel fester und massiver sind). In der Regel macht man diese einfach aus Resten von Füllungen mit Kartoffeln oder Käse und mischt diese direkt unter das Mehl. Anschließend kann man diese pur mit Sahne oder Fleisch oder eben Gemüse essen. Ein Rezept mit Kopytka mit Kalbsgeschnetzeltem gab es bereits in Rios Küche. Und neben diesem hier, werden sicher noch so eingie folgen!

Zutaten (für zwei Personen):

  • 1 lila Süßkartoffel
  • 1 Paprika
  • 2 Tomaten
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Chilischote
  • 250g Mehl
  • 50g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürze (Cayennepfeffer, Basilikum)

Süßkartoffel schälen und in Salzwasser gar kochen. Anschließend zerstampfen und kurz auskühlen lassen. Zu dem Kartoffelstampf das Mehl und den Parmesan hinzugeben und einige Minuten verkneten bis ein glatter Teig entsteht. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.

Knoblauch, Schalotten, Paprika, Chilischote und Tomaten klein schneiden. In einer Pfanne einige Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken.

Aus dem Nudelteig mehrere daumendinge Rollen formen und 1-2cm dicke Stücke abschneiden. Die Kopytka ins kochende Wasser geben und warten bis diese an der Oberfläche schwimmen. Dann noch gut 2min kochen lassen und herausnehmen.

Die Kopytka mit dem Gemüse und dem Joghurt servieren.

Kopytka Fingernudeln lila Süßkartoffel